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Geschichte und Chronik unseres Vereins

 

2007

 

 

Aufstellungsversammlung 2007 für die Kommunalwahl im März 2008

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Wichtige Projekte für Murnau 2008 aus Sicht der Freien Wähler

Weiterer Schuldenabbau:
Die finanzielle Situation des Marktes hat sich im vergangenen Jahr gebessert, aber dennoch muß die Gemeinde auch im kommenden Jahr den sehr hohen Schuldenstand reduzieren und auch das „Sparkassenpaket“, jetzt ein Kommunaldarlehen, tilgen.

Beseitigung Bahnübergang:
Das wohl umfangreichste Straßenbauprojekt im nächsten Jahr wird der Bau der Spange unter der Bahnlinie sein, auf den Murnau schon sehnlichst wartet. Für uns ist bei diesem Vorhaben aber sehr wichtig, dass man zugleich eine moderne Verkehrsführung mit einplant, was heißt das man die vorgesehene Zusammenführung von Staatsstraße und B2 nicht durch eine Ampelanlage an der dazu auch noch steilsten Stelle regelt, sondern doch noch einmal eine Lösung durch einen Kreisverkehr an der flacheren Stelle der heutigen Kreuzung überlegt. Wir werden diesen Punkt in einem Gespräch mit dem Straßenbauamt noch einmal erörtern.

Schloßmuseum:
Nachdem der Markt nun im Besitz des ges. südlichen Gebäudetraktes ist, besteht hier die Möglichkeit durch Umbaumaßnahmen unser Vorzeige Museum weiter auszubauen und noch attraktiver zu gestalten.

Kemmelpark:
2008 steht die Entwicklung des südlichen Teiles an, wobei man die Möglichkeit einer innovativen Wohnbebauung schafft. Der Gewerbehof wird fertig gestellt und bietet hoffentlich zahlreichen Betrieben neue Möglichkeiten sich zu entwickeln und anzusiedeln.

Gemeindekindergarten:
Durch den Anbau eines Küchenbereiches an das bestehende Gebäude an der Schloßbergstraße, kann das Angebot einer Mittagsbetreuung ausgebaut werden.
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25 Jahre Freie Wähler Murnau

Dem Ort verbunden, nicht einem Parteibuch die Freie Wählergemeinschaft Murnau wird 25 Jahre alt.

Noch heute gilt er als Leitfigur, als Motor. Anton Schretter, der vor rund zwei Jahren starb, war das einzige Ehrenmitglied, das die Freie Wählergemeinschaft Murnau (FWM) bis heute ernannt hat. Die Gruppierung würdigte damit eine Art „Vater“. Schretter, langjähriger Gemeinderat und von 1958 bis 1966 Zweiter Bürgermeister unter Wilhelm Simet, hatte die Initiative ergriffen, die 1982 zur Gründung der Freien führte. 25 Jahre ist das her.

„Schretter drängte darauf, einen eingetragenen Verein ins Leben zu rufen“, sagt Welf Probst, als Erster Vorsitzender und Fraktionssprecher im Gemeinderat heute der zentrale Mann der FWM. „Ihm war es sehr wichtig, für sein Murnau zu wirken und die Struktur des Ortes zu entwickeln, ohne einer Partei und ihrem Diktat unterworfen zu sein.“ Den Hintergrund dieses Schritts vermerkte der Protokollführer der Gründungsversammlung im „Alten Wirt“: Als die Parteifreie Wählergemeinschaft ihre Kandidatenliste für die Gemeindratswahlen 1978 aufstellte, habe sich „eine Vielzahl“ von Parteigängern der CSU, SPD und FDP beteiligt, heißt es da. Dies berge die Gefahr der Manipulation in sich. Stephan Stewens (71), ein Murnauer Freier der ersten Stunde und früherer Gemeinderat, der heute in Seehausen wohnt, wird deutlicher: Anhänger anderer Parteien hätten sich auf die Liste geschmuggelt, sagt er. Also schlossen sich die Parteifreien zum Verein zusammen. Die Kandidatenaufstellung blieb fortan Mitgliedern vorbehalten.

27 von ihnen hatten die FWM bei der Gründungsversammlung vorzuweisen, in der Karin Kredel zur Ersten und Schretter zum Zweiten Vorsitzenden gewählt wurden – ein Mann, der stets den „gesunden Hausverstand“ beschworen hat, wie Stewens sagt. Die Zahl der Mitglieder stieg auf 70 an, „doch wir hatten damit ein gewisses Problem“, erklärt Stewens. Grund: Unter ihnen befanden sich sowohl Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Murnauer Umfahrung Ost als auch von jener gegen die Umgehung West, die über die Freien jeweils auch ihre Ziele verfolgten. Konflikte blieben nicht aus. „Das waren schwierige Jahre, obwohl wir relativ viele Mitglieder hatten“, sagt Stewens, der die Gruppierung lange als Erster beziehungsweise Zweiter Vorsitzender geführt hat.

Knapp 50 Mitglieder stehen bei den Freien Wähler heute zu Buche. „Man kann keine jungen Leute mehr animieren“, sagt Probst. Er selbst war einer, der sich früh für Lokalpolitik begeistert hatte. „Mit 18 Jahren schaute ich mir schon Gemeinderatssitzungen an“, sagt Probst. 1995 trat der heute 37-Jährige den Freien bei, wurde unter Stephan Stewens, den er „gute Seele des Vereins“ nennt, sofort Zweiter und ab 1999 Erster Vorsitzender. Weitere prägende Persönlichkeiten der FWM: Rudolf Klinger senior, dessen „ruhige, ausgewogene Urteile“ Stewens schätzte, sowie Albert Kern, langjähriger Gemeinderat und Probsts Vorgänger als Fraktionssprecher.

Dieser sieht bei den Freien seine einzig denkbare politische Heimat. „Ein Parteibuch ist für mich nicht drin“, sagt Probst. Auch er wolle sich nicht dem Diktat einer Partei unterwerfen. „Ich möchte für den Ort etwas bewegen. Das hat mit Ideologie nichts zu tun.“ Immer wieder nennt der zweifache Vater die Vokabel „sachbezogen“, wenn es um die Politik seiner Freien geht. Die besetzen unter anderem die Themenfelder Verkehr und Schuldenabbau, wollen für Bürgernähe stehen und erachten eine Art Leitbild als wichtig – Visionen, ein gedanklicher Rahmen für die Entwicklung des Ortes. Probst siedelt die FWM dabei weder rechts noch links an. „Wir gehen mal mit der SPD und mal mit der CSU“, sagt der Raumausstattermeister. „Wenn es sich um eine vernünftige Entscheidung handelt, ist es egal, von wem sie kommt.“ Stewens umschreibt den Grundsatz der Freien mit ähnlichen Worten: „Entscheidungen im Gemeinderat sollen ungeachtet von parteilich eventuell abweichenden Interessen gefällt werden.“ Innerhalb der Gruppierung gebe es keinen Fraktionszwang: Jeder sei frei.

Derzeit stellen die FWM und die ÖDP mit je drei Vertretern die beiden Leichtgewichte der vier Fraktionen im Gemeinderat dar. Für die FWG sitzen neben Probst, Andreas Müssig und Dr. Julia Stewens im Gremium. Das soll sich 2008 ändern. „Wir wollen auf jeden Fall wieder mehr als drei Gemeinderäte“, betont Probst, ein Mann der klaren Worte, der Kritik nicht scheut. Er wünsche sich, dass die absolute Mehrheit der CSU falle, „damit man wieder mehr auf den einzelnen eingehen muss, andere Meinungen akzeptiert und auch anhört.“ Das, sagt Probst, „fehlt mir oft.“ Dabei sieht er in den eigenen Reihen gute Ideen, die etwa bei den regelmäßigen Stammtisch-Treffen entstünden. „Da kommt Leben rein. Das ist sozusagen meine Basis.“
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Ausflug nach Ettal

Am 19.Mai 2007 besuchten wir unter der Führung von Anton Speer die Schaukäserei in Ettal. Zuvor wurden wir eindrucksvoll durch Frater Vitalis in Die geheimnisse der Destillerie des Klosters eingeführt.




Albert Kern, früherer Fraktionssprecher der Freien Wähler Murnau, feiert 75. Geburtstag

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